Weibliche Harninkontinenz und Beckenbodenschwäche – Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?
Die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Klinikums Oberlausitzer Bergland veranstaltet am Freitag, den 28.08. von 14 bis 16 Uhr einen Informationsnachmittag für Interessierte zum Thema „Weibliche Harninkontinenz und Beckenbodenschwäche“. Veranstaltungsort ist das Klinikum in Zittau, Görlitzer Straße 8, Haus 3, 4. OG (Senator-Just-Saal)
In Deutschland leidet nach Schätzungen mindestens jede zehnte Frau an Blasenschwäche und Inkontinenz. Gemeinsam mit Senkungserkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane stellen diese einige der bedeutsamsten Volkskrankheiten dar. Aufgrund der demografischen Entwicklung ist zudem mit einer weiteren Zunahme dieser Krankheitsbilder zu rechnen. Das Leben der Betroffenen ist nicht nur beeinträchtigt – die Erreichbarkeit der nächsten Toilette, Vorlagen, Windeln oder der Rückzug in die private Isolation bestimmen den Alltag. Irreführende Werbung sorgt außerdem dafür, dass die erkrankten Frauen auf keine echten Hilfsangebote hingewiesen werden. Urin nicht halten zu können, die Kontrolle über seinen Körper zu verlieren, ist belastend und vermindert dramatisch die Lebensqualität. Leider ist es immer noch nicht bekannt genug, dass Inkontinenz und Senkung behandelbar und heilbar sind.
Welche Ursachen, Verlaufsformen und vor allem Therapiemöglichkeiten diese Erkrankungen haben, erläutert daher der Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Herr Dr. Mathias Mengel, in seinem Vortrag. Im Anschluss daran besteht selbstverständlich die Möglichkeit für persönliche Gespräche und Rückfragen.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, für Getränke ist gesorgt.
Klinikum Oberlausitzer Bergland
Standort Zittau
Görlitzer Straße 8
Haus 3, 4. OG (Senator-Just-Saal)