Unfallchirurgie und Orthopädie

Die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie gibt es nur am 

Standort Zittau

Holger Mattusch

Chefarzt 

Dr. med. Holger Mattusch

Erreichbarkeit der Klinik über:

Chefarztsekretärin 
Frau Cornelia Stoppe
Telefon: 03583 88-1240
Fax: 03583 88-1249
E-Mail: unfall-handchirurgie@k-ob.de 

BG-Ambulanz:
Frau Erler / Frau Stoppe
Telefon: 03583 88-1244

Leitender Oberarzt:
Dr. med. Christian Albuja
Stationsleitung (Station 2):
Tel.: 03583 88-1902 
Stationsschwester Sigrun Härtel
Stationsleitung (Station 6):
Tel.: 03583 88-1906
Stationsschwester Marion Zehler
Chefarztsekretariat
Telefon: 03583 88-1240
Frau Cornelia Stoppe
Seit 1990 existiert die Klinik mit eigenem Chefarztbereich und ist damit die erste dieser Art in Sachsen. Die Klinik ist zum sogenannten VA-Verfahren ("Verletzungsartenverfahren") der berufsgenossenschaftlichen Unfallversicherung zugelassen. Sie ist außerdem von der DIOcert GmbH und der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie als „Lokales Traumazentrum“ im Traumanetzwerk Ostsachsen zertifiziert worden.
Unsere Schwerpunkte liegen auf der Behandlung der typischen Gelenkverletzungen und ~erkrankungen:
• Schultergelenke
• Ellenbogengelenke
• Handgelenke
• Hüftgelenke
• Kniegelenke
• Fußgelenke
einschließlich aller Sehnen- und Weichteilverletzungen, sofern diese für die Rekonstruktionen erforderlich sind, und auch in mikrochirurgischen Verfahren.

Wir legen großen Wert auf die akute und wiederherstellende Extremitätentraumatologie. Bei uns kommen alle bekannten Verfahren zur Anwendung:

• Marknagel- und Plattenosteosynthesen (Fixation von Knochenfragmenten)
• minimalinvasive Osteosyntheseverfahren
• Fixateur-externe-Stabilisierungen (äußerlich befestigte Haltesysteme gebrochener Knochen)
• Callusdistraktion (künstliche Verlängerung von Skelettknochen)
• Kyphoplastie (minimal-invasive Wirbelkörper-Zementierung)
• minimalinvasive Schraubenosteosynthesen am Becken
Unsere Standardbehandlungen:
• Primärversorgung von Schwer- und Mehrfachverletzten, auch im interdisziplinären Verbund
• Arthroskopie an Schulter-, Hand-, Ellenbogen-, Knie- und Sprunggelenken
• zementierte und zementfreie Hüft-, Knie- und Schultergelenkendoprothetik sowie Endoprothetik der kleinen Gelenke
• gesamtes Spektrum handchirurgischer und orthopädischer Versorgungen
• Unfallchirurgische und orthopädische Fußchirurgie:
operative Behandlung schwerer Fußverletzungen, Bänder- und Sehnenproblemen, Arthrosen, Zehenfehlstellungen und Deformierungen (Hallux valgus), Rheuma- und Diabetes-Folgeerkrankungen
• konservative (Gipsbehandlung) und konservativ-funktionelle (gipsfreie) Therapie von Knochenbrüchen und Sehnenverletzungen; auf Wunsch mit Nachbehandlung und Überwachung der Physiotherapie in den klinikeigenen Facharztsprechstunden
• sportmedizinische Beratung und Versorgung; über das MVZ bei Bedarf auch stationäre Therapie sportspezifischer Verletzungen



• gesamte akute und rekonstruktive Handchirurgie
• Mikrochirurgie der peripheren Nerven und Gefäße
• Rheumachirurgie
• Chirurgie der Handfehlbildungen
• Handgelenksarthroskopie (Diagnostik, Therapie, arthroskopische Ganglionextirpation)
• Endoprothetik kleiner Gelenke (Daumensattelgelenk, Fingergelenke)

• unfallchirurgische Behandlung von schweren Fußverletzungen inkusive Sprunggelenksluxationsfrakturen, Achillessehnenrupturen, Talus-, Kalkaneusfrakturen, inklusive CHOPART-/LISFRANC'sche Luxationen und Vorfußverletzungen

• orthopädische fußchirurgische Behandlungen von Hallux valgus, Hallux rigidus, Hammer- und Krallenzehnen, Morton Neuralgie, Digitus quintus varus und des schmerzhaften Spreizfußes

• minimalinvasive Chirurgie mit Arthroskopien des oberen Sprunggelenkes, Rückfußendoskopien und minimalinvasive Behandlung der Haglund-Ferse

sowie

• konservative und konservativ-funktionelle Behandlung bei Knick-/Senkfuß und Überwachung der Situation nach Operation in unserer MVZ-Sprechstunde

Wir sind speziell ausgewiesen in der Behandlung orthopädischer Problemstellungen, und zwar im Gelenk- und Gelenkflächenersatz für Hüften, Knie und Schultern.

Seit 2015 wird nach einem speziellen Verfahren mit maßgeschneiderten, direkt auf den individuellen Patienten abgestimmten Endoprothesen der Gelenkflächenersatz für Verschleißerscheinungen (Arthrose) des Kniegelenkes angewendet. In den zurückliegenden Jahren wurden fast zweihundert solcher Kniegelenkflächenprothesen (Knie-TEP) eingesetzt. Das Verfahren wird in dieser Form landesweit nur am Klinikum Zittau angewendet - andere Kliniken verwenden andere Verfahren.
Bei dem bei uns angewandten Vorgehen werden Form und Größe der Endoprothesenteile mit Hilfe individueller, computergestützter Planung schon vor dem Operationstermin bestimmt und - auf die Knochenverhältnisse des Patienten individuell abgestimmt - bei der Operation mit computerangefertigten Schablonen passgenau eingebaut. Zum "Maßnehmen" wird eine Computertomografie des Beines als Vermessungsgrundlage angefertigt. Dadurch können nicht nur Fehlstellungen korrigiert werden, sondern auch eine langanhaltende Endoprothese für schmerzfreies Laufen und eine neue, wiedergewonnene Lebensqualität eingesetzt werden.

Handsprechstunde (Leitender Oberarzt Dr. med. Christian Albuja - ab 01.06.2020)
Di und Do, jeweils 12.00 - 14.00 Uhr nach telefonischer Terminvereinbarung
Tel.: 03583 88-1240

BG-Sprechstunde
Mo bis Fr, jeweils 07:30 - 08.30 Uhr
Tel.: 03583 88-1240 Wiedervorstellungen nach Terminvereinbarung

Schulter-, Hüft-, Knie- und Fußsprechstunde (im MVZ)
nur mit vorheriger Anmeldung unter
Tel.: 03583 88-1802

Bitte Chipkarte und unbedingt einen Überweisungsschein (für weitere Diagnosen oder eine Zweitmeinung) bzw. einen Einweisungsschein (bei geplanten Operationen) mitbringen.