100 Jahre Kinder- und Jugendmedizin in Zittau – ein Jubiläum für kleine und große Gäste
Teddyklinik, Rettungswagen, historische Erinnerungsstücke und viele kleine Besucher: Mit einem Tag der offenen Tür feierte die Kinder- und Jugendmedizin in Zittau ihr 100-jähriges Bestehen. Mehrere Kindergärten aus der Region waren dabei. Eine Feierstunde am Nachmittag brachte Gäste, ehemalige Mitarbeiter und Wegbegleiter zusammen.
Ein Teddy, der einmal zum Patienten wird, ein Rettungswagen zum Entdecken und jede Menge Möglichkeiten zum Basteln und Ausprobieren: Am Mittwoch, 30. September, öffnete die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Zittau anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens ihre Türen. Von 9:00 bis 15:30 Uhr waren Kinder, Eltern, ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie weitere Interessierte eingeladen, die Klinik einmal aus einer anderen Perspektive kennenzulernen.
Besonders lebhaft ging es am Vormittag zu. Mehrere Kindergärten aus der Region besuchten die Klinik und nutzten die verschiedenen Mitmachangebote. In der Teddyklinik konnten die Kinder gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern spielerisch erleben, wie eine medizinische Untersuchung abläuft. Auch ein Rettungswagen konnte aus nächster Nähe erkundet werden. Kinderschminken und Bastelangebote sorgten zusätzlich für Abwechslung und viele strahlende Gesichter. Wie gut das Programm bei den kleinen Gästen ankam, beschreibt Petra Lange, Leiterin der Kindertagesstätte „Bummi“: „Die funkelnden Augen und die rundum begeisterten Kinder zeigten: Dieser Tag wird uns noch lange in Erinnerung bleiben!“ Sie dankte dem gesamten Team für die liebevolle Vorbereitung und die vielen spannenden Einblicke.
Doch der Tag bot nicht nur Einblicke in die heutige Kinder- und Jugendmedizin. Auch die vergangenen 100 Jahre wurden wieder lebendig. Ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatten historische Bücher, Bilder und medizinische Arbeitsmittel zusammengetragen. Eine Präsentation mit alten digitalisierten Dias und neueren Fotografien nahm die Besucher mit auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Kinder- und Jugendmedizin in Zittau.
13:00 Uhr begann die offizielle Feierstunde. Bei kleinen Snacks und Getränken kamen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ehemalige Wegbegleiter und geladene Gäste zusammen, um das besondere Jubiläum zu würdigen.
Neben Landrat Dr. Stephan Meyer und Zittaus Oberbürgermeister Thomas Zenker überbrachten auch MGLG-Geschäftsführer Steffen Thiele und der ehemalige Chefarzt Dr. Tilman Verbeek ihre Glückwünsche. In ihren Ansprachen erinnerten sie an die Entwicklung der Kinder- und Jugendmedizin und würdigten die Arbeit der vergangenen Jahrzehnte. Im Mittelpunkt der Glückwünsche standen Chefärztin MUDr. Heike Reck und ihr Team.
Für einen besonderen musikalischen Rahmen sorgte die Musikschule Fröhlich. Mit Kinderliedern begleitete sie die Feierstunde und umrahmte die Ansprachen der Gäste – passend zu einem Jubiläum, bei dem Kinder und ihre Gesundheit im Mittelpunkt standen.
Zahlreiche Blumen, Präsente und persönliche Glückwünsche unterstrichen den besonderen Charakter des Jubiläums und die Verbundenheit mit der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Zittau.
Der Tag verband damit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Kinder- und Jugendmedizin in Zittau. Vor allem aber zeigte er, für wen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seit nunmehr 100 Jahren einsetzen: für Kinder, Jugendliche sowie ihre Familien in Zittau und der gesamten Region.